Stephan Eckel

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Stephan Eckel wird im Bereich 

Theater und Film vertreten vom:

Ahn & Simrock Bühnen- und Musikverlag

Deichstraße 9, 20459 Hamburg

+49 (0) 40 - 300 66 780

➔ as@ahnundsimrockverlag.de

➔ ahnundsimrockverlag.de


Vita


STEPHAN ECKEL wurde 1976 in Aachen geboren. Er studierte Grafik-Design an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seine schriftstellerische Laufbahn begann 2010, als er das Theaterstück »Alles über Liebe« schrieb. Es folgten weitere Komödien, Schauspiele, Thriller und Comedy-Programme. Allen gemein sind feiner Wortwitz und rasantes Tempo – die Handlung ist stark dialoglastig und bewegt sich oft an der Grenze zur Farce. 2014 gründete er den »Playtime Theaterverlag« in Weinstadt, dessen Sitz im Frühjahr 2018 nach Mannheim verlegt wurde. Im Juni desselben Jahres übernahm der Bühnen- und Musikverlag »Ahn & Simrock« den vollständigen Vertrieb seiner Komödien. Stephan Eckel lebt und arbeitet in Beverstedt, zum Schreiben zieht er sich nach Villeneuve-le-Roi zurück.

 

➔ Vita engl/fr

Übersicht


THEATERTEXTE

»Alles über Liebe« Komödie 2D 1H

»Außer Rand und Band« Komödie (Amateurtheater) 5D 4H / 5D 3 H

»Das Meeting« Komödie 1D 2H

»Der Anruf« Schauspiel 1D 1H

»Der perfekte Weihnachtsmann« Komödie (Amateurtheater) 3D 3H 1K

»Der Souffleur« Monolog 1H

»Die letzte Beichte« Komödie 1D 1H

»Die Menschensammler« Stück (Schauspiel) 2D 2H

»Die Nacht der Kannibalen« Komödie 1D 2H

»Ein glückliches Leben« Komödie 3D 3H

»Ein kleiner Scherz« Komödie 1D 2H oder 3D 3H

»Ein Loch in der Wand« Komödie 2D 3H

»Miss Otis lässt bitten« Komödie 2D 2H / 2D 3H

»Es ist also Liebe« Komödie 3D 2H

»Feste feiern, wie sie fallen« Komödie (Amateurtheater) 3D 3H

»Ich liebe mich« Stück (Schauspiel) 2D + Statisten

»Küss mich, als wäre es das letzte Mal« Komödie 2D 1H

»Reise durch den Wahnsinn« Komödie (Amateurtheater) 1D 1H

»Sag jetzt nichts« Komödie 1D 1H

»Sie muss tanzen!« Stück (Schauspiel) 1D 2H

»Vorsprechen für zwei« Komödie 1D 2H

»Willkommen in Woche fünf« Komödie 2D 3H

 

ÜBERSETZUNGEN

FR »
C’est donc de l’amour« Comédie (Es ist also Liebe)

ENG »All About Love« Comedy (Alles über Liebe)

 

BEARBEITUNGEN

»Das Leben ist ein Fest« Bühnenfassung 

Komödie von Eric Toledano und Olivier Nakache

»Kirschen für Rom« Neubearbeitung 

Komödie von Hans Hömberg

 

Eine Liste aller verfügbaren Stücke

finden Sie auf ➔ www.theatertexte.de

 

DREHBÜCHER

»Das letzte Manuskript« Thriller/Mystery

»Willkommen in Woche Fünf« Komödie

Komödie / Schauspiel


Komödie /  Personen: 5 (2D, 3H) /  1 Dekoration

 

Ute ist im siebten Himmel: Als ihr Mann Christian von einer Klassenfahrt aus Rom zurückkehrt, hat er sich in den perfekten Ehemann verwandelt. Er gibt sich hilfsbereit, aufmerksam und eröffnet bei einem Abendessen unter Freunden, dass er für beide eine Traumreise nach Venedig gebucht hat. Genau in diesem Moment fällt es Ute wie Schuppen von den Augen: Christian will sie nach der Schritt-für-Schritt- Anleitung eines Trennungs-Ratgebers abservieren. Sie befindet sich in dem Buch bereits in Woche fünf, Christian ist fast am Ziel.

 

Die Situation eskaliert, Ute wirft Christian nach einem Streit aus der gemeinsamen Wohnung, der prompt bei seiner neuen Freundin einzieht. Ute ist am Boden zerstört und kann selbst von ihrer besten Freundin Monika nicht aufgeheitert werden. Sogar ein dicker Tantiemen-Scheck hebt die Stimmung nicht; Ute ist die Autorin des Trennungs-Ratgebers, hat den Bestseller unter einem Pseudonym geschrieben.

 

Der Verlag engagiert wegen des großen Erfolges sogar einen Schauspieler, der bei Lesungen und Vorträgen die Rolle des Autors verkörpert – mit dem Ute, nach einer feuchtfröhlichen Nacht, zu der sie von Monika überredet wurde, im Bett landet. Und den sie seitdem nicht mehr loswird, was sofort den eifersüchtigen Noch-Ehemann Christian auf den Plan ruft. Die Streithähne geraten heftig aneinander, bis Ute endgültig der Kragen platzt. Wo sie zuvor nicht die Kraft hatte, sich gegen ihr übergriffiges Umfeld zur Wehr zu setzen, räumt sie jetzt auf in ihrem Leben – alle Zeichen stehen auf Neuanfang.

 

»Willkommen in Woche fünf« ist die Geschichte einer Frau, die mit einem Beziehungsratgeber die Welt ein bisschen besser zu machen versucht und dabei in höchst amüsanter Weise über ihr eigenes Leben stolpert. Sie ist ein Appell, nicht darauf zu warten, dass die Zeiten allein die Dinge ändern; jeder sollte sich selbst auf die Suche nach seinem eigenen Glück machen. Und bereit dafür sein, etwas zu finden, mit dem man niemals gerechnet hätte – denn auch das Schicksal hat Humor.

Komödie (Amateurtheater) /  Personen: 9 (5D, 4H) oder 8 (5D 3H) /  1 Dekoration

 

Fanny Dupin ist pleite. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, wird sie noch täglich von zwei nervigen Untermietern tyrannisiert. So beschließt sie, ihre Wohnung in bester Lage von Paris zu verkaufen und mit dem Erlös aufs Land zu ziehen.

 

Für eine mögliche Immobilien-Interessentin wird nun alles präsentabel hergerichtet. Auch die beiden Quälgeister will man ausquartieren: Die Idee ist, Jean-Claude Moulinier in diversen Verkleidungen deren Rollen übernehmen zu lassen – der versierte Schauspieler ist sowohl für die Darstellung der Prostituierten Madame Coco, als auch des erfolglosen Literaten Louis Voltaire mehr als geeignet.

 

Ein gewagter Plan, der tatsächlich funktionieren könnte. Jedenfalls so lange, bis der russische Immobilienmogul Juri Barkow, die Bestsellerautorin Amélie Reno und der Finanzbeamte Pierre Lemaire auf der Bildfläche erscheinen und das Lügengebäude bedenklich ins Wanken bringen.  

 

In »Außer Rand und Band« werden in atemberaubendem Tempo sämtliche Register einer ausgefeilten Verwechslungskomödie gezogen und die Zuschauer von einer Lachsalve in die nächste geschüttelt. Denn, wie sagt man doch so treffend: Die halbe Wahrheit ist die gefährlichste Lüge.

Komödie /  Personen: 2 (1D, 1H) /  1 Dekoration

 

»Das ist dann aber ein ganz schön beschissenes Happy End.«

 

Leia ist von Luke genervt, Luke findet Leia mehr als anstrengend – so weit eine normale amerikanische Ehe, die nun vor Gericht ein jähes Ende finden soll. Zwei Anwaltskanzleien wurden beauftragt, alles Nötige für eine schnelle Scheidung in die Wege zu leiten. Was an sich nichts Besonderes wäre, handelte es sich nicht um zwei überaus prominente Persönlichkeiten der High Society.

 

Dementsprechend wird mit harten Bandagen um die Besitztümer gekämpft: Wer bekommt das Apartment in New York, das Sommerhaus, den Picasso, den Bentley? Wer hat sich wann um Hund (Miss Daisy) und Kinder (Vanilla Malou und Apollo Bronx) zu kümmern? Und wer bezahlt eigentlich Alimente an wen in welcher Höhe?

 

Leia wirft Luke vor, sie ohne jegliche Erklärung verlassen zu haben, diverse Affären zu unterhalten, ein unzuverlässiger Vater zu sein und sie für eine weit jüngere Frau eintauschen zu wollen. Luke wirft Leia im Gegenzug vor, ihm das Leben zur Hölle zu machen, eine grauenvolle Mutter zu sein, sich lediglich um ihr Vergnügen zu kümmern und dabei sein Geld mit beiden Händen aus dem Fenster zu werfen.

Eine Annäherung rückt in weite Ferne; die Anwälte schlagen einen Vergleich vor, um einem langen Prozess vorzubeugen.

 

So finden sich Leia und Luke plötzlich in einem winzigen Raum wieder, wo sie mittels einer Liste ihre Vermögenswerte aufteilen sollen; wobei keiner von beiden gewillt ist, dem anderen auch nur einen Cent abzutreten oder anderweitig entgegenzukommen. Mehr noch: Leia hat längst begonnen, den Ruf ihres untreuen Ehemanns derart zu schädigen, dass es fraglich ist, ob er sich jemals davon erholt. Wie Luke wohl darauf reagieren wird? Vielleicht kann ja seine Assistentin Lynn Licht in die Sache bringen …

 

»Sag jetzt nichts« ist eine bitterböse Beziehungskomödie auf hohem Niveau, in der man manches Hollywood-Paar im Rosenkrieg wiedererkennen mag. Zwischen den Eheleuten kracht es nahezu filmreif, und schon nach kurzer Zeit hat man das Gefühl, dass es eigentlich nicht schlimmer kommen kann; und dann doch kommt.

 

Oder um es mit Leias Worten zu sagen: »Wenn du weinen willst, dann mach nur – stört mich nicht.«

Komödie / Personen: 6 (3D, 3H) / 1 Dekoration

 

»Sagen Sie, Rillette – ist das nicht so etwas Ähnliches wie Leberwurst?«

 

Nepomuk Baron von Rillette wähnt sich am Ziel seiner Wünsche; ein Auftrag trennt ihn noch von einer ersehnten Anstellung auf Lebenszeit im Hause des Professors von Harmelin. Er soll ein letztes Mal seine viel gerühmten erzieherischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, dem dumpfen Ehepaar Schneider die nötigen Benimmregeln beibringen, die der Tanz auf dem glänzenden Parkett der High Society voraussetzt. Kein leichtes Unterfangen, blamierten sich Carmen und Norbert bereits mit Inbrunst und zum wiederholten Male bei diversen festlichen Gelegenheiten. 

 

So trifft der Baron, im Sinne der guten Sache, eine folgenschwere Entscheidung. Er greift auf eine List zurück, die weit unter seinem Niveau liegt – getreu dem Motto: Der Zweck heiligt die Mittel. 

 

Diese besten Absichten sind es dann, die ihn mit atemberaubender Geschwindigkeit ins Chaos stürzen lassen, dem er bald nichts mehr entgegenzusetzen weiß.

 

»Ein glückliches Leben« ist eine schwungvolle Komödie nach Motiven von Georges Courteline; der schon 1898 erkannte, dass man nicht den boshaften Menschen fürchten sollte, sondern vielmehr den Idioten, der es gut meint.

Komödie / Personen: 4 (2D, 2H) oder 5 (2D, 3H)  / 1 Dekoration

 

DOTTY: »Mit wem waren Sie denn verabredet?«

LEWIS: »Einer Dame.«

JACKIE: »Da haben Sie sich wohl eindeutig in der Tür geirrt!«

 

Eine luxuriöse Hotelsuite während der Filmfestspiele in Cannes: Jackie Otis und ihr Liebhaber Ramón streiten, es wird mit harten Bandagen gekämpft. Er hat sie nicht nur betrogen und sich großzügig an ihrem Konto bedient, sondern versucht sich neuerdings auch noch als Erpresser! Droht damit, ein wohlbehütetes Geheimnis gegenüber der Presse zu lüften, was das Ende ihrer Karriere bedeuten könnte. 

 

Die Diva beschließt daraufhin, tatkräftig unterstützt von ihrer persönlichen Assistentin Dotty, den Widerling endgültig aus dem Weg zu räumen. Ganz nach Vorbild eines alten Films plant sie einen Lunch, bei dem Ramón nach allen Regeln der Kunst vergiftet werden soll.

 

Dabei kommt ihr der trottelig-verwirrte Lewis Jerry gerade recht, der bei einem Preisausschreiben ein Treffen mit dem Filmstar gewonnen hat. So liefert er nicht nur den perfekten Anlass für diesen Lunch, sondern soll darüber hinaus als unbefangener Zeuge gegenüber der Polizei fungieren.

 

Womit niemand rechnet, ist das höllische Chaos, das Lewis in kürzester Zeit entfesselt. Alles geht schief, was nur schiefgehen kann, die Situation eskaliert – plötzlich fällt ein Schuss, und es gibt tatsächlich eine Leiche. Aber ist es auch die richtige?  

 

LEWIS: »Eine Pistole? Das ist ja interessant! Aber gar nicht wie im Film. Muss ein alternatives Ende sein, so eine Art Bonus-Material …«

 

»Miss Otis läßt bitten« ist eine überdrehte Komödie, die schon in den ersten Minuten rasant Fahrt aufnimmt und das Publikum dann stetig in Atem hält; die Zuschauer von einer Lachsalve in die andere schüttelt und den Schauspielern einiges an Tempo und Timing abverlangt.

Eine rabenschwarze Komödie / Personen: 2 (1D, 1H) / 1 Dekoration

 

Ein Pfarrer mit einem dunklen Geheimnis. Eine Frau mit einer Mission. Eine Beichte, bei der zum Schluss alles ans Licht kommt.

 

Pfarrer Michael arbeitet als Seelsorger in der bayrischen Provinz. Eines Morgens steht Ruth in seiner Kirche und will unbedingt ihre Sünden beichten. Sie hat sich von ihrem Mann getrennt und dabei ihren Glauben verloren, sucht nun spirituelle Hilfe. Als Michael ihr lediglich ein paar recht allgemein gehaltene gute Ratschläge erteilt, eskaliert die Situation.

 

»Die letzte Beichte« beginnt als beschwingte Komödie und fliegt den Zuschauern im zweiten Akt sprichwörtlich um die Ohren. Denn nichts ist so, wie es scheint, und das bittere Ende naht bereits. Eine Geschichte, an der Altmeister Alfred Hitchcock sicher seine Freude gehabt hätte.

Stück (Schauspiel)  / Personen: 4 (2D, 2H) / 1 Dekoration

 

»Ihr wollt mich offensichtlich so sehr von dieser Sache abbringen, dass ich mir mittlerweile doch Gedanken darüber mache, was passiert, wenn ich es wirklich tue. Die Konsequenzen. Sich von so etwas großen abzuwenden könnte vielleicht gefährlich sein.« Sheryl

 

Es ist nicht leicht, sich von jemandem zu trennen, der praktisch alles über einen weiß. Diese Erfahrung macht auch Sheryl, als sie versucht ihr Profil im sozialen Netzwerk zu löschen. Mit ihrem Anliegen sogar vor Ort im Hive, einer riesigen Serverfarm, erscheint und dort mit drei sehr unterschiedlichen Avataren konfrontiert wird. Im Gespräch mit diesen virtuellen Präsenzen muss sie feststellen, dass auch die Kündigung ihrer Mitgliedschaft nur Teil des Systems ist und diesem als Nahrung dient.

Stück (Schauspiel) / Personen: 3 (1D, 2H) / 1 Dekoration

 

Die zehnjährige Élodie wird von der bekanntesten französischen Elite-Schule für Ballett verwiesen, obwohl sie eindeutig hochbegabt ist. Die entsetzten Eltern beschließen, dies nicht hinzunehmen. Madame und Monsieur Decaudin bringen sich in Stellung und kämpfen mit allen Mitteln um die Zukunft ihrer Tochter: Denn Élodie muss tanzen!

 

»Es tut uns leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir Ihre Tochter nicht weiter unterrichten können. Ihr fehlen leider – aus unserer Sicht – das Talent und die körperlichen Voraussetzungen für eine Karriere als Tänzerin.« Die Worte des Schulleiters Monsieur Laurent sind nur schwer zu verdauen, treffen die Eltern von Élodie vollkommen unvorbereitet. Sah Madame Decaudin ihre Tochter doch bereits als Primaballerina auf den berühmtesten Bühnen dieser Welt tanzen — und jetzt so was?! Zuerst vermutet sie noch einen bösen Scherz, dann steht sie kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Monsieur Decaudin hingegen trauert vor allem dem Geld nach, das er bislang in den Unterricht seiner Tochter investiert hat. Und generell werden einfach zu viele Ausbildungsplätze an Ausländer vergeben … aber das ist wohl ein anderes Thema. Monsieur Laurent nimmt sich für dieses heikle Gespräch viel Zeit, besonders um die Beweggründe hinter diesem harten Urteil möglichst einfühlsam zu erläutern. Läuft damit aber leider voll gegen die Wand, macht es mit seiner ruhigen und gelassenen Art eigentlich nur noch schlimmer. Die Eltern geloben zuerst Besserung, versuchen es dann mit Bestechung und betteln um Nachsicht. Schließlich beschimpft man sich exzessiv und verstrickt sich in gegenseitigen Schuldzuweisungen. Und bald wird klar: Madame Decaudin wird das Büro erst verlassen, wenn Élodie noch eine weitere Chance bekommt. Ob sich der Schulleiter wohl derart erpressen lässt?

 

Ein bitterböses Stück, das auf recht drastische Weise das Ziel vieler rund-um-die-Uhr-besorgter Helikopter-Eltern illustriert, dass es der Nachwuchs doch bitte einmal besser haben solle als man selbst. Koste es, was es wolle – und, wenn es sein muss, sogar gegen den Wunsch des Kindes.

Komödie / Personen: 5 (3D, 2H)  / 1 Dekoration

Info: Die Komödie liegt dem Verlag in französischer Übersetzung vor.

 

Er ist jung, er ist sexy, er ist sehr angesagt – der Modedesigner Hermès Fontaine führt das Leben eines kleinen Sonnenkönigs, betreibt sein Atelier im schönsten und mondänsten Stadtteil von Paris.

 

Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht ein winziges Detail – denn obwohl dem genialen Couturier zahlreiche Männergeschichten nachgesagt werden, ist dieser heterosexuell. Was keinesfalls in der Öffentlichkeit bekannt werden darf, denn es wäre doch in höchstem Maße geschäftsschädigend! 

 

Und so kommt es, wie es kommen muss: Die Versuchung hält in Form der hübschen, gut gelaunten Fanny im Leben des Designers Einzug. Ob das gut gehen kann? 

Monolog / Personen: 1 (1H) / 1 Dekoration

Info: Der Monolog ist im Buchhandel auch als illustriertes Taschenbuch zu kaufen.

➔ Link mit den Informationen zur Buchfassung

 

»Ich muss doch … natürlich Goethe! Ich mach den Goethe! Heute Abend spielen wir Faust. Nein, nicht das zigste Mal, Nummer 28 in dieser Spielzeit. Ja sicher, ich zähle mit. 483 insgesamt, die Abstecher nicht mitgezählt, in all den Jahren. Und trotzdem! So ein Text lernt sich nicht von allein, auch der Souffleur muss sich vorbereiten. Allein der Vortrag macht des Redners Glück.«

 

Rainald Grün ist von Beruf Souffleur an einem Stadttheater. Und wäre das nicht an sich schon schlimm genug, so leidet er dort ganz fürchterlich unter Regisseuren mit Gottkomplex, unprofessionellen Schauspielern und einem affektierten Publikum. Sein Leben wäre sicher unerträglich, gäbe es da nicht die Liebe seines Lebens, das Gretchen aus Goethes Faust, in das er sich bei jeder Inszenierung aufs Neue verliebt. 

 

»Da kann man noch solch einen ollen Wischmopp auf die Bühne stellen, eine Fehlbesetzung von Kopf bis Fuß … es ist doch stets mein Gretchen.« 

 

Ein Monolog gespickt mit Goethe-Zitaten. Man erfährt einiges über das Leben und Leiden am Theater und die große Liebe zur Literatur. Und wie man trotz aller guten Vorsätze am Ende doch zur Hölle fährt.

Bürokomödie / Personen: 5 (2D, 3H) / variable Dekoration

 

Ein Loch in der Wand – plötzlich ist es da. Es lässt sich weder wegdiskutieren noch aussitzen. Man fragt sich unter Kollegen: Woher kommt es? Was muss getan werden? Und vor allem: Wer ist schuld?

 

Herr Schneider bestimmt nicht, denn der hat wirklich alles Menschenmögliche unternommen, damit es nicht schlimmer wurde. Wohl auch kaum der junge Herr Maier, der eigentlich im Außendienst arbeitet und nur zufällig vor Ort war. Und über Herrn Wagner kann man in der Beziehung auch nichts Negatives sagen, denn der hat sogar extra eine unterstützende Maßnahme angeordnet. 

 

Haben wir jemanden vergessen? Ach ja, die gute alte Frau Schmitt. Die hinter ihren Papierbergen hockt und dadurch leicht zu übersehen ist. Aber sowieso über jeden Verdacht erhaben scheint, da sie als einzige, gewärmt durch Tee mit Rum, in der Abteilung noch die Stellung hält.

 

Die Situation scheint festgefahren – bis Herr Schneider endlich die Dinge in die Hand nimmt. Jetzt wird aufgeräumt, es bricht ein neues Zeitalter an! Ob die Mitarbeiter das wollen oder nicht.

 

Eine Komödie mit Tempo und Sprachwitz, die immer wieder die Grenze des Surrealen streift. Denn im Wirbel um Kompetenzen, Zuständigkeiten und Befindlichkeiten verliert man leicht den Überblick.

Stück (Schauspiel)  / Personen: 2 (2D) + Statisten / 1 Dekoration

 

Zwei Frauen treffen sich in einem kleinen Haus am Ende der Welt. Die junge Immobilienmaklerin Amélie Weidmann-Sperling möchte die Bruchbude lieber heute als morgen verscherbeln; die Motive der Kaufinteressentin Elvira Severin, eine Dame der gehobenen Münchner Gesellschaft, bleiben zunächst unklar. 

 

Während der Besichtigung entspinnt sich ein perfides Spiel der Eitelkeiten, Beleidigungen werden ausgetauscht, die Situation eskaliert. In einem heftigen Schlagabtausch schenkt man sich nichts – von boshaften Unterstellungen, über wüste Beschimpfungen, bis hin zu Lügen, Erpressung und körperlicher Erniedrigung wird alles ins Feld geführt, das einen Vorteil verschaffen könnte. 

 

Der Schluss gipfelt in einem furiosen Finale, der an Hinterlist kaum zu überbieten ist. Denn wer andern eine Grube gräbt … 

Komödie  / Personen: 3 (1D, 2H) / 1 Dekoration

 

Das idyllische Leben in einem kleinen Dorf wird ordentlich durcheinandergewirbelt: Mechthild und Oswald haben beschlossen, den ersten Platz bei »Unser Dorf soll schöner werden« zu gewinnen. Koste es, was es wolle!

 

Wer bei den Bewohnern der Gemeinde nicht spurt oder gar ihrem Vorhaben im Wege steht, wird erschlagen, erdolcht, erwürgt und landet kurzerhand  – zu Bulette, Wurst oder Steak verarbeitet – in der Tiefkühltruhe. Und wird zum Schluss bei einem der zahlreichen Feste des Ehepaares auf den Grill geworfen und vertilgt. 

 

Was lange währt, wird endlich gut: Es ist Zeit für die Betroffenen, aufzuatmen – nach fünf mörderisch langen Jahren ist es fast geschafft. Die Jury des Wettbewerbes hat sich in Kürze zur Bewertung angekündigt, und alles ist tadellos, akkurat und tipptopp in Form. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Oder doch? Es kann.

 

Denn plötzlich, auf den letzten paar Metern, stellt sich ein neuer Nachbar dem schon sicher geglaubten Triumph in den Weg: Dr. Frank Schröder installiert eine Wäschespinne in seinem Vorgarten. Ein nicht hinnehmbarer Fauxpas, der sofort aus der Welt geschafft werden muss!

  

Man bestellt das schwarze Schaf zum Gespräch und versucht, ihn mit stichhaltigen Argumenten und freundlichen Worten zu überzeugen. Sogar eine kleine Rede wird gehalten, dazu werden Erfrischungen gereicht, man scheut keine Mühen. 

 

Doch was, wenn das alles nichts nutzt? Der Mann sich nicht überzeugen lässt? Sich sogar gegen die Pläne stellt und zur Vorgarten-Anarchie aufruft? Dann sieht es düster für Herrn Dr. Schröder aus, denn in der Küche wetzt Mechthild schon die Messer …

Komödiantische Szenen (Amateurtheater) / Personen: 2 (1D, 1H – variabel) / variable Dekoration

 

Ein bunter Abend aus der Psychiatrie: Welche psychische Störung ist für Sie die richtige? Eine unterhaltsame Zwangsneurose, belebende Angstzustände oder vielleicht ein bisschen Tourette?

 

Sie sind noch unsicher? Kein Problem, wir helfen Ihnen! 

 

Entdecken Sie auf einer unterhaltsamen »Reise durch den Wahnsinn« eierlegende Prominente, Lampenfieber in der Besenkammer, karamellisierte Mütter, untreue Vaterattrappen, kafkaeske Staubsauger, unsichtbare Therapeuten, bedrohliches Polyester und vieles mehr.

 

Selbstverständlich werden während der Veranstaltung passende Psychopharmaka direkt am Platz gereicht – ob Sie das nun wollen oder nicht.

Komödie (Amateurtheater) / Personen: 7 (3D, 3H, 1K)  / 1 Dekoration

 

Wer glaubt denn heutzutage noch an den Weihnachtsmann?

 

Sie etwa? Natürlich nicht. Und trotzdem muss etwas an der Geschichte dran sein, denn jedes Jahr veranstaltet die Agentur für Arbeit das »Santa-Seminar«. Oberstes Kredo: Es braucht schon etwas mehr als nur das Kostüm für die Darstellung eines perfekten Weihnachtsmannes. Während der Schulung tauschen sich die fünf Teilnehmer fröhlich über Qualitätsbärte, Weihnachtsdeko und epileptische Lichterketten aus – so manch skurrile Anekdote wird zum Besten gegeben.

  

Die Vorfreude auf die Weihnachtszeit wird allerdings erheblich getrübt, denn die neue Kursleiterin will in diesem Jahr unbedingt eine EU-Norm durchdrücken. Ob die Weihnachtsmänner das mit sich machen lassen?

Komödie / Personen: 3 (1D, 2H) / 1 Dekoration

 

Zwei junge Schauspieler vor der Chance ihres Lebens: Marie und Jean-Marc haben sich bis in die letzte Vorsprechrunde durchgeschlagen. Aber jetzt geht der Kampf um die Titelrollen in einer Erfolgskomödie erst richtig los. Die beiden Darsteller können sich auf den Tod nicht ausstehen, die Stimmung des Regisseurs schwankt von launisch bis cholerisch, und dann liegen da noch allerhand Stolpersteine und Fettnäpfchen auf ihrem Weg zum Ziel. 

 

Ein Alptraum, der sich in einem temporeichen Spiel der Eitelkeiten entfaltet – voller Niedertracht und Schadenfreude. Szene für Szene gespickt mit irrwitzigen Gemeinheiten. Zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse, das Casting gipfelt in einem atemberaubenden Finale: Der Regisseur wird kurzerhand an den Stuhl gefesselt und mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt. Und dann? Ist für Marie und Jean-Marc alles verloren – oder ist es der Anfang von etwas ganz Großem? 

 

Der Theateralltag wird humorvoll auf die Spitze getrieben. Der Blick hinter die Kulissen zeigt, wie er funktioniert oder eben nicht. Wie Theaterleute ticken – und was so alles in ihnen steckt.

Komödie  / Personen: 3 (2D, 1H) / variable Dekoration

 

»So ist das eben, wenn man mit einer Frau zusammenlebt, die beim Wort ›Kultur‹ immer direkt an ›Beutel‹ denkt.« David

 

Zwischen Sophie und David kracht es gewaltig. Sie ist genervt von seinem Filmfimmel und Professorengehabe, er findet ihr Charity-Gutmenschentum und die damit einhergehenden Jet-Set-Zombies unerträglich. Eloquente Sticheleien über Kohle, Krampfadern und Kochkünste wechseln sich mit charmanten Gehässigkeiten unter der Gürtellinie ab.

 

Die Ehe geht in rasanter Geschwindigkeit den Bach runter – endet in einem irrwitzigen Rosenkrieg. Die Wohnung wird zum Schlachtfeld der Gefühle. An einer Trennlinie, die mitten durch das Wohnzimmer gezogen wird, ist Vorsicht geboten: Hier hat man nicht nur verbale Geschütze in Stellung gebracht. 

 

Mittendrin in dieser Vorhölle aus Scherz und Schmerz steht Frau Bobrow, die russische Putzfrau, die verzweifelt zu vermitteln versucht. Mit einer schönen Tasse Tee ist es allerdings nicht getan. Aber vielleicht mit einem überraschenden Todesfall?

Komödie / Personen: 3 (1D, 2H) oder 6 (3D, 3H) / 1 Dekoration

 

Ein altes japanisches Sprichwort sagt: Wo Annehmlichkeiten sind, da gibt es auch Schmerz.

 

Für Daniel Goldbeck, Immobilien-Hai und Macho, kommt diese Warnung allerdings zu spät. Er ahnt nicht, dass der eigens für einen Geschäftsabschluss bestellte Japanologe, Dr. Neumann, nicht nur sein Büro, sondern auch sein Leben ordentlich durcheinanderbringen wird. Im schnell entstehenden Chaos geben sich Frau Bauer, die zynische Sekretärin, sowie Janine Haas, die eifersüchtige Geliebte, und Frau Goldbeck, die rachedurstige Ehefrau, die Klinke in die Hand. Am Ende des Abends kommt Daniel Goldbeck zwar mit einem blauen Auge davon – aber das dicke Ende wartet schon …

 

Alles in allem eine temporeiche Boulevardkomödie, bei der kein Auge trocken und auch kein Stein auf dem anderen bleibt.

Thriller (Schauspiel) / Personen: 2 (1D, 1H) / 1 Dekoration

 

Die Nachtschicht in einem Computer-Callcenter. Mitarbeiterin Eva erhält einen Anruf von Marc, der Probleme mit seinem Laptop hat. Während des Gesprächs zeigt sich der junge Mann als sympathisch, aufmerksam, witzig und charmant. Man flirtet miteinander, tauscht Komplimente aus, steht kurz davor, ein Treffen zu vereinbaren.

 

Dann wendet sich das Blatt. Marc gibt sich als Evas Stalker zu erkennen, der beängstigend detaillierte Einblicke in ihr Privatleben genießt. Ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mann am Telefon beginnt, der sich immer mehr als ernst zu nehmende Bedrohung herausstellt. Denn Eva besitzt ein dunkles Geheimnis, das zunehmend deutlich wird …

 

Ein spannendes Theaterstück um Täter und Opfer, das den Zuschauer bis zum Schluss in Atem hält. Denn nichts ist so, wie es scheint, niemand ohne Schuld.

Komödie (Amateurtheater) / Personen: 6 (3D, 3H) / 1 Dekoration

 

Jedes Jahr zu Weihnachten treffen sich traditionsgemäß die Nachkommen der Familie Klinger im »Hôtel de Cévennes«, um gemeinsam zu feiern und der verstorbenen Eltern zu gedenken. Dabei geht es gewöhnlich hoch her – man zankt sich, tauscht Sticheleien aus und lässt nicht ein gutes Haar am anderen.

 

Doch in diesem Jahr gibt es eine kleine Sensation, mit der niemand gerechnet hat. Vier Briefe des Vaters tauchen überraschend aus dem Safe des Hotels auf. Jeder lüftet ein Familiengeheimnis, was für einigen Zündstoff unter den Anwesenden sorgt: Wie bekloppt ist Adele? Was hat Günther mit einem Herrn Kubitscheck gemeinsam? Warum trägt Robert auf einmal Federn? Wie kam Isabella wirklich zu ihrer Karriere beim Film? 

 

Ein rasanter Ritt durch eine stark gestörte Familiengeschichte, der in einem schrägen Finale gipfelt.

Komödie /  Personen: 3 (1D, 2H) / 1 Dekoration

 

Krisensitzung im Rathaus – Bürgermeister Alois Schmidthuber will hoch hinaus auf der Karriereleiter. Vorher gibt es allerdings im zermürbenden kommunalpolitischen Alltag noch ein paar lästige Probleme zu lösen: Wie lässt sich verhindern, dass die Tochter des politischen Konkurrenten Weinkönigin wird, und wie streicht man den Kulturfuzzis die Mittel, ohne dass sich jemand aufregt? 

 

Viel Arbeit für Schmidthuber und sein eilig zusammengerufenes Kompetenzteam: Tourismus- und Marketingchefin Dr. Gabriele Heilmann-Wölk (fachlich qualifiziert und sexuell unterversorgt) sowie Pressesprecher Harry Lang (neu im Team und heillos überfordert).

 

Schmidthuber will heute mehr. Er hat jetzt das große Ganze im Blick, das »big picture«. Und er hat sich vorbereitet. Sein Plan: Experimentell sollen basale Fragen der Politik geklärt werden. Wie lassen sich schlechte Nachrichten für gute Nachrichten verkaufen, und wie lassen sich die Probleme anderer dazu nutzen, die eigenen Ideen durchzusetzen? 

 

Die Versuchsanordnung: Heilmann-Wölk (hat genug Probleme) gegen Harry Lang (macht sowieso, was man von ihm verlangt). Im Verlauf dieses Experiments kracht es gewaltig, die Versuchspersonen verhalten sich nicht immer so, wie es von ihnen erwartet wird, und am Ende steckt der Teufel doch wieder im Detail.

 

Das Meeting ist eine rasante Komödie über Politik, menschliche Bedürfnisse und die alles entscheidende Frage, wie die Leiche im Keller bleibt.

Therapeutische Komödie / Personen: 3 (2D, 1H) / 1 Dekoration

Info: Die Komödie liegt beim Verlag in englischer Übersetzung vor

 

 Einblicke in das ganz normale Beziehungschaos: »Alles über Liebe« mit viel Humor und sprühendem Wortwitz – eine Attacke auf die Lachmuskeln!

 

Mal rührend, mal schreiend komisch: Um ihre Ehe zu retten, sagen sich Anna und Carlos so richtig die Meinung – da kommen sogar zwei Schaumstoffschläger ordentlich zum Einsatz. Die selbst verordnete Paartherapie wird für sie zum Kampf mit einer hoffnungslos überforderten Therapeutin. Im bissigen verbalen Schlagabtausch ergehen sie sich über Trennkostdiät, Horror-Urlaub, die Kindertanzgruppe, die vollbusige Praktikantin und den Halbfett-Kartoffelsalat der Schwiegermutter.

 

Der Alltag frisst die Liebe auf. So manches Paar mag sich wiedererkennen: Vor Jahren stürmisch verliebt gestartet, sitzt man ruckzuck mit zwei Kindern in einem Reihenhaus und backt jeden Sonntag Kuchen. Doch nach einem irrsinnig schnellen und pointenreichen Parforceritt entdecken Anna und Carlos sie wieder: die Liebe!

 

»Die erste Stunde einer Paartherapie. Darin: Die Frau kurz vor dem Amoklauf, der Mann, der bald seinen Job verliert, zwei Rabauken-Kinder, die nur Blödsinn im Kopf haben und Großeltern, die am Rande des Erträglichen ihre Umwelt terrorisieren. Eigentlich ein höchst tragischer Stoff – wenn es nicht so saukomisch wäre.« Jürg Schlachter (Regisseur der UA)

Drehbuch


Thriller/Mystery

 

»Und nun, entspann dich. Lass es einfach geschehen. Alles ist so, wie es sein soll; es gibt lediglich noch dich und mich. Das hast du doch immer gewollt, oder? Nur wir beide.« Marty lächelt und greift nach dem Tranchiermesser.

 

Die Bestsellerautorin Martina Horn (kurz Marty) begibt sich auf die Suche nach Jakob Kaltenbachs letztem unvollendetem Manuskript. Dabei muss sie so manches Hindernis, das ihr in den Weg gelegt wird, überwinden. Im Archiv des Autors wird sie für ihr Durchhaltevermögen belohnt und erhält die Möglichkeit, an dem lange verschollenen Text zu arbeiten. Wobei Marty schon nach kurzer Zeit von finsteren Visionen geplagt wird. Die Zeit gerät aus den Fugen – aus einem höllischen Abgrund ersteigt ein Dämon, der noch eine alte Rechnung mit der jungen Autorin zu begleichen hat.

 

Zum Schluss stellt sich die Frage: Triumphiert Realität über Fiktion? Die Gegenwart über das Vergangene, das Leben über den Tod? Die Antwort dürfte für alle Beteiligten äußerst schmerzhaft sein … 

 

Die Hauptfiguren:

 

MARTY HORN

Schreibt seit Jahren im Bereich Horror und hat mit ihren Werken eine große Fangemeinde hinter sich versammelt. Was niemand weiß: Nach einem Nervenzusammenbruch bekommt sie ihre Ideen direkt vom Verlag diktiert. Endlich fühlt sich Marty stark genug, wieder an einer eigenen Geschichte zu arbeiten. Was sich durchaus als Trugschluss herausstellen könnte … 

 

HANNA WINTERROTH

Jakob Kaltenbachs einstige Lektorin ist niemand, den man zum Feind haben möchte. Reizt man die alte Dame, setzt sie sich bösartig, blitzschnell und ohne jeden Skrupel zur Wehr. Denn sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe ihres Mentors gegen jeglichen groben Eingriff und Vereinnahmung zu schützen – was Marty umgehend zu spüren bekommt. 

 

JAKOB KALTENBACH

Der unbestrittene Meister des klassischen Schauer-romans wurde am Ende selbst zur tragischen Figur. Durch den Mord an seiner Familie und der anschließenden Selbsttötung ist er dazu verdammt, an den Grenzen von Traum und Wirklichkeit zu existieren; seine grausige und wahnhafte Tat immer und immer wieder zu durchleben. Ob Marty es schafft, ihn aus diesem Teufelskreis zu erlösen?

Komödie

 

Ute ist im siebten Himmel – ihr Mann Christian scheint auf einmal wie ausgewechselt. Reiht sich bei ihm sonst eine Affäre an die nächste, gibt er sich nun hilfsbereit, aufmerksam und zuvorkommend. Überrascht sie sogar, bei einem Abendessen unter Freunden, mit einer sündhaft teuren Reise nach Venedig!

 

Genau diese Einladung ist es dann, die dafür sorgt, dass bei Ute endlich der Groschen fällt: Christian will sie nach der Schritt-für-Schritt-Anleitung eines Trennungs-Ratgebers abservieren. Sie sind in dem Programm bereits in Woche fünf; Christian ist fast am Ziel, die Trennung steht kurz bevor.

 

Als Ute ihn mit ihrem Verdacht konfrontiert, eskaliert die Situation – Christian räumt die gemeinsame Wohnung und zieht bei seiner neuen Flamme Susanne ein. Woraufhin Ute einen Nervenzusammenbruch erleidet und sogar mit einem dicken Tantiemen-Scheck, der ins Haus flattert, nicht getröstet werden kann. Denn, was niemand ahnt: Sie selbst ist die Autorin des Trennungs-Bestsellers; hat ihn unter dem Pseudonym »Marco Bayer« geschrieben. 

 

Das Buch ist dermaßen erfolgreich, dass der Verlag den Schauspieler Mirko Schwarz engagiert, der bei Lesungen und Vorträgen in die Rolle des Autors schlüpft – mit dem Ute prompt im Bett landet und ihn seitdem nicht mehr loswird. Als Christian, der (wegen einer weiteren aufgeflogenen Affäre) von Susanne vor die Tür gesetzt wurde, reumütig bei Ute aufkreuzt, trifft er auf Mirko. 

 

Die beiden Männer geraten heftig aneinander, es kommt zu Handgreiflichkeiten, jeder erhebt Anspruch auf Ute – koste es, was es wolle. Bis dieser endgültig der Kragen platzt …

 

»Willkommen in Woche fünf« ist eine rasante Beziehungskomödie, in der eine Frau versucht, mit einem Ratgeber die Welt ein bisschen besser zu machen. Dabei stolpert sie in höchst amüsanter Weise über ihr eigenes Leben; denn auch mit den besten Absichten lässt sich eine heraufziehende Katastrophe nicht wirklich abwenden.